03 Erotische Geschichte: Warme Hände, später Freitag
Sara und Tom hatten das Haus zum ersten Mal seit zwei Monaten an einem Freitagabend ganz für sich. Die Kinder waren bei einer Übernachtung. Er kam aus der Stadt nach Hause, mit einem kleinen braunen Fläschchen in der Manteltasche und einem stillen Plan für den Abend.
[Freitagabend, der lange Weg]
Sie fand ihn in der Küche, wo er gerade zwei Gläser Wein auf die Arbeitsfläche stellte. Das Fenster über dem Spülbecken war einen Spalt offen, und warme Luft strömte herein.
«Was ist in der Tasche?», fragte sie.
Er nahm das Fläschchen heraus. Braunes Glas, schlichtes Etikett, ein feiner Duft nach etwas wie Vanille und Orangenschale, als er den Verschluss öffnete. Er stellte es zwischen die Gläser.
«Für uns», sagte er. «Wenn du willst.»
Sie hob es auf. Sie wusste, ohne zu fragen, wofür es gedacht war.
«Heute Abend?»
«Heute Abend.»
Sie stellte es wieder ab. Sie nahm ihr Weinglas. Sie sah ihn über den Rand hinweg an.
«Dann dusche ich zuerst», sagte sie.
«Nimm dir Zeit.»
Das tat sie. Sie wusch sich die Haare. Sie benutzte die gute Lotion für ihre Schultern. Sie kam im Schlafzimmer in seinem alten grauen T-Shirt zurück und in nichts anderem, und er war schon dort, die Lampe gedimmt, zwei Handtücher ordentlich auf dem Bett gefaltet.
«Schau dich an», sagte sie. «So organisiert.»
«Ich hatte im Zug nach Hause Zeit, darüber nachzudenken.»
Sie lachte.
«Leg dich hin», sagte er.
Sie hob eine Augenbraue.
«Auf den Bauch», sagte er. «Ich will dich zuerst verwöhnen.»
Sie zog sich das T-Shirt über den Kopf und legte sich mit dem Gesicht nach unten auf das Handtuch. Sie stützte die Wange auf ihre verschränkten Arme und beobachtete ihn mit einem Auge, während er das Öl zwischen seinen Handflächen erwärmte. Sein Duft füllte den Raum.
Er setzte sich neben sie, ein Knie an ihrer Hüfte, und legte beide Hände auf ihre Schultern.
Sie gab einen Laut von sich, von dem sie nicht gewusst hatte, dass sie ihn noch machen konnte.
«So schlimm?», fragte er.
«So schlimm.»
Er bearbeitete zuerst die Muskeln an ihrem Nacken, langsam, mit dem Handballen. Dann glitt er über ihre Schultern. Er fand die Stelle am Ansatz ihres Schädels, an der sie immer alles mit sich herumtrug, und drückte den Daumen hinein, bis sie nachgab.
Ihre Augen schlossen sich.
Er arbeitete sich mit langen Bewegungen ihren Rücken hinunter, beide Hände zusammen, bis zum unteren Rücken, hob sie dort ab und kehrte wieder zu ihren Schultern zurück, um von vorn zu beginnen. Durch das Öl bewegten sich seine Hände anders als sonst — gleitend, ruhig, ohne Eile.
Er fuhr an beiden Seiten ihrer Rippen entlang. Er massierte die weiche Stelle über ihren Hüften langsam, bewusst, bis sich ihr Atem veränderte.
Er ging nicht zwischen ihre Beine. Er ging tiefer. Die Rückseiten ihrer Oberschenkel, die Stelle hinter ihren Knien, ihre Waden. Er benutzte beide Hände und viel Öl, und seine Hände waren warm und langsam, und sie spürte, wie ihre Hüften sich unwillkürlich in das Handtuch drückten.
Sie hörte sich selbst seufzen.
«Tom.»
«Mm.»
«Du bist mit Absicht furchtbar.»
«Ich bin gründlich.»
Sie lächelte in ihren Arm.
Er kam wieder nach oben. Er massierte ihre Oberschenkel. Er liess sich Zeit damit. Er liess seine Fingerspitzen dort streifen, wo sie sie haben wollte, und kehrte dann wieder zu ihrer Hüfte zurück, und sie gab einen kleinen frustrierten Laut ins Kissen, den er hörte und ignorierte.
«Dreh dich um.»
Sie drehte sich um.
Er goss wieder Öl in seine Handfläche. Er wärmte es an. Er begann bei ihren Schultern, ihren Schlüsselbeinen, der weichen Stelle am Halsansatz. Er kreiste um ihre Brüste, ohne ihre Brustwarzen zu berühren. Er machte weiter — Rippen, Bauch, die Rundung ihrer Taille. Er küsste einmal ihren Hüftknochen und glitt weiter.
Als seine Hand endlich zwischen ihren Beinen ruhte, sehnte sie sich längst danach.
Er behielt den Rhythmus der Massage bei. Langsam. Lang. Bewusst. Er sah ihr ins Gesicht. Er wurde nicht schneller, als sie ihre Hüften anhob. Er änderte nichts, bis sie seinen Namen sagte wie eine Frage.
Dann beugte er sich hinunter und benutzte seinen Mund.
Sie kam mit den Fingern in seinem Haar, langsam und lang, auf diese Art, die tief in ihrem Bauch begann und alles andere mit sich zog. Sie spürte, wie sie bebte.
Er küsste die Innenseite ihres Knies. Er blieb einen Moment dort, seine Wange an ihrem Oberschenkel.
«Du bist dran», sagte sie. «Komm hier hoch.»
Er kletterte zu ihr. Sie drehte sie beide, bis er auf dem Rücken lag. Sie setzte sich rittlings auf seine Hüften und griff nach der Flasche.
«Hand», sagte sie.
Er hielt sie hin. Sie goss Öl in seine Handfläche und schloss seine Finger darum.
«Halt das für mich.»
Auch sie liess sich Zeit mit ihm. Brust. Bauch. Die Stelle an seiner Hüfte, von der sie wusste, dass der Muskel dort vom Sitzen am Schreibtisch immer verhärtete. Sie löste sie mit beiden Daumen. Er machte ein Geräusch, das ihr gefiel.
Sie goss Öl in ihre eigene Hand und wärmte es. Dann schloss sie ihre Finger langsam um ihn.
Er atmete aus, als hätte er den Atem angehalten.
Sie bewegte ihre Hand so, wie er seine bewegt hatte — langsam, gleichmässig, das Öl machte alles lang und seidig. Sie beobachtete, wie sich sein Gesicht veränderte. Sie sah, wie sich sein Kiefer anspannte. Sie sah, wie seine Hand ihren Oberschenkel fand und zupackte.
«Sara —»
«Ich weiss.»
Sie wurde langsamer. Dann hob sie sich auf die Knie und liess sich auf ihn sinken.
Für einen Moment hörten beide auf zu atmen.
Sie bewegten sich zusammen, ohne Eile. Ihre Hände lagen auf seiner Brust. Seine Hände lagen auf ihren Hüften, warm und glatt vom Öl. Das Fenster war offen, und irgendwo unten auf der Strasse hörten sie ein Auto langsam vorbeifahren, dann wieder nichts, nur sie beide.
Irgendwann setzte er sich unter ihr auf, und sie küssten sich so, langsam, während sie sich auf ihm bewegte, und seine Arme lagen um ihren Rücken, sein Gesicht an ihrem Hals. Sie spürte, wie sie erneut höher stieg.
Diesmal kam sie an seiner Schulter. Er kam kurz danach, hielt sie an sich gedrückt, seine Stirn an ihrer Schläfe.
Sie bewegten sich eine Weile nicht. Die Lampe warf einen gelben Kreis an die Decke. Die Luft durch das Fenster war warm.
«Sara.»
«Mm.»
«Wir sollten in jeder Schublade in diesem Haus eine Flasche davon haben.»
Sie lachte in sein Schlüsselbein.
«Wie spät ist es?»
«Keine Ahnung.»
«Gut.»
Er hielt sie dort. Sie schloss die Augen an seiner Schulter. Die Kinder kamen erst morgen nach Hause.
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